URlaubsberichte auf “Alles was lebt”
(Muss ja nicht immer alles über Twitter laufen…)
Auf den Scienceblogs berichtet Emanuel Heitlinger auf seinem Blog “Alles was lebt” über seinen 3-wöchigen R-Kurs (anders formuliert: URlaub
). Der Kurs wird von Mick Crawley geleitet, der u.a. “The R Book” geschrieben hat. Mit bewundernswerter Disziplin macht Emanuel sich seine Notizen und veröffentlich diese als PDF sowie als R+Sweave-Quelldatei (um den R-Code nachvollziehen zu können). Bislang wurden u.a. die folgenden Themen behandelt: Ancova und ANOVA sowie das (lineare) Regressionsmodelle, m.a.W.: das allgemeine lineare Modell. Read the rest of this entry »
Konferenzaktivitäten März/April 2010: Meta-Analysis, Bayes & MCMC, Prekäre Beschäftigungsverhältnisse & Kinderwunsch
Nachdem der aktive Teil des Semester (im Umfang von 8 SWS) vorbei ist, soll nun wieder die Forschung in den Vordergrund treten und es gilt, den Besuch einiger Konferenzen und Workshops vorzubereiten. Und nachdem ich (beziehungsweise ich als Koautor) während des laufenden Semesterbetriebs noch drei Artikel beendet bzw. eingereicht habe, können auch noch ein paar neue Forschungsergebnisse präsentiert werden.
Prekäre Beschäftigungsverhältnisse, Partnerschaftsqualität und der aktuelle Kinderwunsch
“Feuilletonsoziologie” und “kluge Soziologie”
Eröffnungszitat
Folgender tweet von sewenz erregte jüngst meine Aufmerksamkeit:
Es ist wirklich Zeit, kluge Soziologen zu Wort kommen zu lassen; das folgende Radiokolleg hilft da wohl nicht: http://tinyurl.com/yd5k6ok.
Stellt sich (mir) die Frage:
Was genau sind nochmal “kluge Soziologen”?
Antwort swenz: Read the rest of this entry »
Kleines Update meiner Folien “(Sozial-)Wissenschaftliches Publizieren mit LaTeX”
Es gibt ein kleines Update meiner Folien “(Sozial-)Wissenschaftliches Publizieren mit LaTeX“. Neu sind u.a. 2-3 Folien zum Umgang mit Stata-Tabellen.
Call for Papers: Finding Thetas in Europe – Conference on Applied Bayesian Statistics and MCMC Methods in the Social Sciences, 08-09 April 2010, University of Mannheim
We are pleased to announce the conference “Finding Thetas in Europe – Applied Bayesian Statistics and MCMC Methods in the Social Sciences” at the University of Mannheim, Germany, from 8th to 9th April 2010. This interdisciplinary conference is organized by young scholars from the University of Cologne and the University of Mannheim. It intends to gather young social scientists from Europe who apply Bayesian and MCMC methods in their research.
Das WeissWiki als Sammlung (überwiegend) technischer Beiträge zur empirische Sozialforschung
Blogs eignen sich nur bedingt, wenn es um die Verschriftlichung des eigenen Wissens geht. Daher habe ich (vor allem für mich selbst) ein Wiki eingerichtet, das eine Sammlung von Notizen enthält, die mehr oder weniger etwas mit dem Bereich “empirische Sozialforschung” zu tun haben. Aktuell finden sich dort etwa Tipps für Studierende, die eine Abschlussarbeit schreiben wollen. Weitere Themengebiete sind LaTeX, R, JAGS, Emacs… Da es ein Wiki ist, steht es jedem/r frei, meine Ausführungen zu ändern (zu verbessern).
Evaluationergebnisse meiner Lehrveranstaltungen im WS08/09 und SS09
Blogs von Wissenschaftlern können unter anderem den Zweck verfolgen, etwas mehr Transparenz in das Wissenschaftsgeschäft im Allgemeinen und das universitäre Leben im Besonderen zu bringen. Dazu gehört auch die Lehre und eine sehr kurze Recherche zeigt, dass sich noch nicht besonders viele Lehrende in den Wissenschaften kritisch mit ihrer eigenen Lehre auseinander gesetzt haben — sollte ich falsch liegen, so wäre ich natürlich über entsprechende Hinweise mehr als erfreut. Beginnen möchte ich an dieser Stelle mit dem öffentlichen Wissenschaftler per se, nämlich Christian Spannagel. Als öffentlicher Wissenschaftler reflektiert er (natürlich…) über das Aktive[..] Plenum: Feedback der Studierenden (hier Teil II). Vor kurzem (vorgestern) bin ich dann wieder auf orderfromnoise Aufmerksam geworden, wo sich Jan-Hendrik Passoth fragt, “Was tun mit Evaluationen?“. Dass Lehrevaluationen allein noch nicht für bessere Studienbedingungen sorgen, wird auf dem Academics.Blog unter der Überschrift “Macht der Blick in den Spiegel wirklich schöner?” thematisiert. Kritische Gedanken zu “Die Schwierigkeit der Lehrevaluation” finden sich auch bei Gabi Reinmann. Mir geht es in diesem Beitrag aber gar nicht darum, Lehrevaluationen zu hinterfragen. Ich setzte (zumindest teilweise) ihre Sinnhaftigkeit voraus und möchte im Folgenden über die Evaluation meiner eigenen Veranstaltungen reflektieren und, in gewisser Weise, Studierenden eine Entscheidungsgrundlage bieten, sich möglicherweise für eine meiner Veranstaltungen zu entscheiden.
(Un-)Pädagogische Reflektionen zum LdL-Tag in Ludwigsburg
Den gestrigen Samstag habe ich in Ludwigsburg auf dem Lernen-durch-Lehren-Tag (LdL) verbracht. Ich wäre selbsttätig vielleicht nicht dorthin gefahren, doch ich wurde freundlich überredet. Um eine Wertung gleich vorwegzunehmen: es war eine interessante Tagung mit ambivalenten Zügen. Ich bin außerdem kein Pädagoge, vermag also die Idee nicht in einen breiteren pädagogischen Methodenkontext einzuordnen.
Die insgesamt 15 Workshops wurden von zwei ‘Hauptvorträgen’ gerahmt. Der erste Vortrag wurde von Joachim Grzega gehalten und befasste sich mit “Das Leben für Lerner und Lehrer spannender machen – Eine Einführung in LdL”. Für jemanden wie mich war der Vortrag genau richtig, nämlich eine knappe Einführung in LdL. Etwas enttäuschend war die anschließende kurze Diskussion, denn die dort vorgetragenenen Erwiderungen der LdL-Seite auf einige Einwände (“Kennen wir doch schon; Projektunterricht; …”) kamen mir etwas schwach vor. Das mag aber auch an meinem Verständnis gelegen haben…
1+1<2: Die Analyse dyadischer Daten am Beispiel des Zusammenhangs von Konflikthäufigkeit und Partnerschaftszufriedenheit
(Familien-)Soziologische Paarforschung hat lange Zeit die Existenz beider Partner ignoriert und in entsprechenden Erhebungen wurde lediglich ein Partner befragt. Ein wirkliches Verständnis partnerschaftlicher Prozesse kann aber nur erlangt werden, wenn die (möglichst unabhängig voneinander erhobenen) Angaben beider Partner vorliegen. Die Angaben beider Partner sind allerdings nicht unabhängig voneinander, so dass in statistischen Analysen diese Abhängigkeit berücksichtigt werden muss. Der Vortrag “1+1<2: Die Analyse dyadischer Daten am Beispiel…” befasst sich mit diesem Problem und stellt einige Analyseansätze vor. Gehalten wurde der Vortrag anlässlich der von den beiden Methoden-Sektionen der DGS organisierten Tagung “Wozu empirische Sozialforschung?“. Read the rest of this entry »
(Sozial-)Wissenschaftliches Publizieren mit LaTeX
Kürzlich habe ich eine Einführung in das Textsatzsystem LaTeX gehalten. Die Zuhörerschaft bestand überwiegend aus empirisch arbeitenden Sozialwissenschaftlern, insofern habe ich relativ viel Wert auf Graphiken sowie Tabellensatz (inkl. “Signifikanzsternchen”) gelegt. Für Interessierte stehen die Folien nachfolgend zum Herunterladen bereit.
- (Sozial-)Wissenschaftliches Publizieren mit LaTeX (farbig)
- (Sozial-)Wissenschaftliches Publizieren mit LaTeX (einfarbig, Druckfassung)


